Überarbeitetes Geldwäschegesetz seit dem 01.01.2020 in Kraft

Zum 01.01.2020 sind einige wesentliche Änderungen des Geldwäschegesetzes in Kraft getreten. Schon seit Oktober 2017 sind juristische Personen des Privatrecht und eingetragene Personengesellschaften verpflichtet, ihre wirtschaftlich Berechtigten zur Eintragung in das Transparenzregister (www.transparenzregister.de) elektronisch mitzuteilen. Künftig sind dort Angaben zu Vor- und Nachnamen, Geburtsdatum, Wohnort sowie zur Staatsangehörigkeit des wirtschaftlich Berechtigten zu machen. Bei mehrstufigen Beteiligungsstrukturen empfiehlt sich die Einreichung eines Organigramms. Ohne Registrierung im Transparenzregister oder bei fehlender schlüssiger Dokumentation der Eigentums- und Kontrollstruktur besteht künftig bei Immobilienkäufen sogar ein Beurkundungsverbot.

Die nach dem Geldwäschegesetz Verpflichteten (u.a. Banken, Notare, Steuerberater, Rechtsanwälte) sind ihrerseits verpflichtet, fehlende oder unvollständige Angaben gegenüber der Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen zu melden.

Sowohl verspätete Mitteilungen an das Transparenzregister, als auch gänzlich unterbliebene Registrierungen sind nach dem Geldwäschegesetz bußgeldbewehrt. Gänzlich fehlende Angaben lösen nach dem Bußgeldkatalog des Bundesverwaltungsamts indes ein fünffach höheres Bußgeld aus als lediglich unvollständige oder verspätete Angaben. Es ist somit dringend zu empfehlen, fehlende oder auch nur unvollständige Angaben umgehend nachzuholen. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Dr. Mark-Alexander Huth oder Johannes Thies.

*Photo: Geldwäsche – Geld in einer Waschmaschine waschen by Marco Verch under Creative Commons 2.0

Zurück

Ihr Browser ist veraltet

Aktualisieren sie bitte ihren Browser um diese Webseite ohne Probleme anzuzeigen.

Your browser is outdated

You have to update your browser to view this webseite without any problems